Überbrückungshilfe II verlängert -Unbegrenzte Zuschüsse sichern

Mehr Sofort-Liquidität für Selbstständige und Freiberufler

Hamburg/ Berlin, 21.10.2020 - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat jetzt die Voraussetzungen für die Verlängerung der Überbrückungshilfe II (ÜII), mit der Selbstständige, klein- und mittelständische Unternehmer und Freiberufler wie Ärzte, Architekten, Steuerberater und Rechtsanwälte geschaffen. Sie können nun bis zum 31.12.2020 beim Bundeamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den Betriebskosten geltend machen.  Die Höhe der Zuschüsse wurde im Gegensatz zum Überbrückungsgeld I  (ÜI)nicht mehr limitiert. 

Gleichzeitig ist die Gewährung der Zuschüsse im Gegensatz zum ÜI auch kein Selbstläufer mehr. Der zuständige Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat zwar erklären lassen, dass "die Bedingungen nochmals verbessert wurden", aber die Politik will und muss wegen den zutage getretenen Missbrauchsfällen genauer hinschauen und fordert deshalb den Nachweis bestimmter Voraussetzungen für alle, die mehr wollen und brauchen:  

1. Eintrittsvoraussetzungen (das betrifft die Bejahung der grundsätzlichen Bejahung des Zuschusses)

1.1. Umsatzverlust von 50 vom Hundert in zwei aufeinander folgenden Monaten zwischen 04/ und 08/2020 im Vergleich zu den entsprechenden (zwei) Monaten des Vorjahres oder  

1.2. Umsatzverlust von 30 vom Hundert im Mittel zwischen 04/ und 08/2020 im Vergleich zu den entsprechenden (vier) Monaten des Vorjahres. 

2. Höhe des jeweiligen Zuschusses

Die Begrenzung des Zuschusses bis zum Betrag in Höhe von € 15.000,00 pro Unternehmen wurde genauso wir die pauschale Bezuschussung aufgegeben. Jetzt werden zwischen 40/ und 90/ vom Hundert der Betriebskosten bezuschusst. Die Höhe des Zuschusses hängt von mehreren Faktoren ab:  

2.1. Bei einem Umsatzverlust in Höhe von 70/ vom Hundert bezuschusst das BAFA die Unternehmer in Höhe von 90 vom Hundert der fixen Betriebskosten. 

2.2. Bei einem Umsatzverlust in Höhe von 60/ vom Hundert werden zwischen 50/ und 70/ vom Hundert der fixen Betriebskosten bezuschusst.

2.3. Bei einem Umsatzverlust in Höhe von 30/ vom Hundert werden 40/ vom Hundert der fixen Betriebskosten bezuschusst. 

Viele fragen sich, was "fixe Betriebskosten" im Sinne des Förderungsgesetzes sind. "Das sind", sagt Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der GröpperKöpkeRechtsanwaltsgesellschaft mbH ("GröpperKöpke AnwaltsGmbH"), "vereinfacht gesagt alle ständig wiederkehrenden Kosten wie Mieten, Raten, Versicherungsbeiträge und, nicht zuletzt, Personalkosten". Die werden in aller Regel über die sogenannte "BWA", die betriebswirtschaftliche Analyse, gebündelt ausgewiesen. So kann jeder Betroffene schnell und einfach berechnen, was ihm zusteht. 

Der Gesetzgeber hat ausdrücklich klargestellt, dass die Anträge zum ÜII durch Steuerberater oder Rechtsanwälte geltend gemacht werden müssen. Die GröpperKöpke AnwaltsGmbH macht das schnell und unkompliziert. Sprechen Sie uns an!